Der ``Global Standard for Mobile Communication'' (GSM) wurde 1990 ins Leben gerufen. Er spezifiziert zellulare Mobilfunksysteme, die mit digitaler Vermittlungs- und Übertragungstechnik für Sprache und Daten bis 9600 Bit/s je Kanal arbeiten. Weiterhin können Kurznachrichten (SMS) übertragen und umfangreiche zusätzliche Leistungsmerkmale wie bei ISDN (z.B. Anklopfen, Makeln und Dreierkonferenz) benutzt werden. In Deutschland wird hauptsächlich über dieses Netz mobil telefoniert.
Inzwischen haben sich mehr als 130 Länder für diesen Standard entschlossen und betreiben insgesamt über 300 verschiedene GSM-Netze.